9.3.2010 von Kukksi Kultur I Johannes Hägele.
Berlin/Durban. Ein 340 Meter langer und bis zu 105 Meter hoher Bogen spannt sich über einen der Berliner Beiträge zur diesjährigen FIFA-Weltmeisterschaft in Südafrika. Gemeint ist das „Moses Mabhida Stadion“ in Durban. Drei der spektakulären Stadion-Neubauten in Südafrika stammen aus der Feder der Berliner Architekturschmiede Gerkan, Marg und Partner.
Am 11. Juni ist der von vielen sehnlichst erwartete Moment da: die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika wird angepfiffen, und voller Stolz schaut man aus Berlin zu. Und das auch zu Recht, denn drei der neuen, und auch außergewöhnlichen, Stadien in Südafrika sind gestalterische Produkte aus der Hauptstadt an der Spree. Neben Durban (Kosten: ca. 300 Millionen Euro) entwarfen die Berliner auch das “Green Point Stadion” in Kapstadt (ca. 400 Millionen Euro) sowie das “Nelson Mandela Bay Stadium” in Port Elizabeth (ca. 90 Millionen Euro).
Entgegen alle Befürchtungen der Berliner Architekten, verlief die Durchführung der Projekte reibungslos. Dazu beigetragen hat letztendlich nicht minder die große Begeisterung die das Land ergriffen hat, seitdem die Wahl der FIFA für die Ausrichtung der Fußball Weltmeisterschaft 2010 auf Südafrika gefallen ist.
Auch im Jahr 2014, bei der WM in Brasilien, wollen die Berliner wieder mit von der Partie sein. Und so sitzen sie jetzt schon an der Planung der nächsten vier Fußball Stadien.
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11.2.2010 von KUKKSI KULTUR Berlin I Gunnar Wagner.
“OHNE SCHMERZ KÖNNTEN WIR GAR NICHT ERZÄHLEN …”
Die von Kritikern hochgelobte Berliner Band Super 700 setzt sich musikalisch zwischen alle Stühle. Handwerklich auf höchstem Niveau verbinden die fünf Musiker sämtliche Musikstile – vom gefühlvollen Jazz bis zu harten Gitarrenklängen. Heraus kommt angenehm Ungehörtes – gern mit einer kräftigen Portion Melancholie.
Berlin. Ganz klar. Super 700 sind eine Band für sich. Eine, die man unbedingt live gesehen haben muss. Und eine, deren Alben man sich voller Vorfreude kaufen kann. Sie verweigern sich leidenschaftlich jeglichem Schubladendenken und machen die Musik, die es viel zu selten gibt. Mit ganz viel Herz, ohne Kitsch, aber mit so vielen Emotionen, dass es fast schon weh tut – wenn es nicht doch so schön wäre. Lobeshymnen auf Bands gibt es wie Sand am Meer. Aber hier stimmen sie – wenn, – ja, wenn man Melancholie mag, pure Kraft, rastlose Energie und einfach schöne Musik, die einen antreibt, einen überrascht und immer wieder neu gefällt. Sängerin Ibadet Ramadani und Bassist Michael Haves erzählen im Interview über schönste Momente, was sie an Musik fasziniert und warum Fahrradzusammenstöße gut sein können.
1. Auch, wenn’s schon eine Weile her ist, alles Gute zum neuen Jahr! Habt Ihr Euch was Besonderes vorgenommen?
Ibadet: (schüttelt den Kopf) Ich nehme mir nie was vor. Naja, ich nehme mir was vor, wenn was passiert, etwas Einschneidendes – dann überlege ich mir, was ich vielleicht ändern kann. Ansonsten hab ich mich immer vor Neujahr gefürchtet, wollte mich am liebsten verstecken. An einem Tag auf Kommando zu feiern ist doch irgendwie komisch, oder? Manchmal haben wir es auch einfach vergessen … Aber ich mag, wenn an Feiertagen alle zuhause sitzen, dann kann ich allein durch die Straßen laufen – und keiner ist zu sehen.
2. Ibadet – Du hast in Amsterdam Musik studiert. Wie bist Du nach Berlin gekommen?
Ibadet: Ich habe mein Studium abgeschlossen, dann aber nicht weitergemacht. Ich hätte noch einen weiteren Abschluss absolvieren können – aber das wollte ich nicht. Ich wollte einfach mit den Leuten zusammen sein, die mir wichtig sind und Musik machen. Irgendwann wurde es einfach Zeit zu gehen.
3. Das heißt, Ihr kanntet Euch schon, bevor Du in Holland warst?
Ibadet: (nickt) Ja, Michael kannte ich zum Beispiel schon. Wir haben uns in Amsterdam wiedergetroffen. Um genau zu sein, vor einem Kino (lacht), er ist in mich reingefahren mit seinem Fahrrad. (Michael grinst)
4. Das passt gut zur nächsten Frage. Die richtigen Musiker zu finden, also Leute, die einen wirklich verstehen, das ist doch irgendwie wie Partnersuche hoch drei, oder?
Ibadet: Ja, das ist ein Riesenglück.
“DU VERDIENST OFT NUR SOVIEL GELD WIE BEI EINEM HOBBY.”
Michael: Naja, vieles hat sich ergeben. Ein guter Freund von mir zum Beispiel war eben Schlagzeuger. Und als unser Gitarrist die Band letztens verlassen hat, ist dafür auch wieder ein Freund eingesprungen. Er mochte unsere Musik schon immer und hat bei den Konzerten oft ganz vorn gestanden. Und es ist ja eine echte Herausforderung. über einen längeren Zeitraum zusammen Musik zu machen. Das ist nicht so leicht, weil man sein ganzes Leben darauf einstellen muss. Weißt Du, Musikmachen frisst soviel Zeit wie ein Nicht-Hobby, aber Du verdienst oft nur soviel wie bei einem Hobby. (lacht und zuckt mit den Schultern) Aber das Interessante ist schon, wir haben in all den Jahren so viele Musiker kennengelernt, aber am Ende sind wir wieder bei den gleichen Leuten gelandet. (schmunzelt) Vielleicht gründen wir auch mal ein Kollektiv, um uns gemeinsam abwechseln zu können …
Ibadet: Ja – haben wir alles schon überlegt, ganz einfach, weil es darum geht, die Sache am Leben zu halten und das ist die Musik (überlegt), hm … aber irgendwie ist es auch wieder schön, wenn man daran denkt, was wir jetzt zusammen schon alles erlebt haben …
Michael: Na klar, letztes Jahre haben wir rund 70 Konzerte gegeben.
5. Dabei seid Ihr doch durch die ganze Welt gereist. Wie war es zum Beispiel in China? Lassen sich die Menschen dort gern begeistern oder reagieren die Chinesen eher höflich zurückhaltend?
Ibadet: (strahlt) Ja, China … die Leute dort lassen sich gern begeistern! Hm … sie lassen sich absolut forttragen von der Musik und klatschen auch schon mal mitten im Lied, wenn sie was total begeistert. Nicht erst brav am Ende.
Michael: In Amerika war es auch cool, wie die Leute reagiert haben …
6. Ich habe bei meinen Youtube-Favoriten ein Video von euch, bei dem jubelt ein Fan in Los Angeles lange, nachdem Ihr aufgehört habt. Man spürt seine Begeisterung förmlich.
Michael: (nickt versonnen) Ja, Los Angeles – das war ein Open-Air-Konzert auf einer Feier. Irgendwo im Innenhof, mit Palmen und so. Ein denkwürdiger Abend, wir hatten alle viel Spaß. Weißt Du, das ist ja auch das Schöne am Musikmachen. Es geht uns bei unserer Musik gar nicht so sehr um große Berühmtheit …
Ibadet: Das Reisen ist so toll.
Michael: Ja – Du lernst Leute kennen wie sonst nie. Sie zeigen Dir ihre Stadt und ihr Leben. Ich meine, das ändert sich, je berühmter Du wirst. Wenn Du eine ganz große Band bist, sieht die Welt doch überall gleich aus: Best Western Hotel und Mehrzweckhalle.
7. Was fasziniert Euch an Musik?
Michael: Dass man mit Musik etwas erzählen kann. Ich hab mal mit einem 70-jährigen Jazzbassisten zusammengespielt – hm, der hatte zum Beispiel was zu erzählen. Es ist nur blöd, wenn hundert Leute die gleiche Geschichte erzählen. Dann wird’s langweilig … Es bleibt interessant, wenn sich Sachen wiederholen und etwas Neues dazukommt …
“DIE SCHÖNSTEN MOMENTE SIND DIE, WENN DU DICH LÖSEN UND DEM GANZEN ALLTAGSSCHEISS ENTFLIEHEN KANNST!”
Ibadet: Ich finde, es ist einfach schön, wenn Musik berührt. Und wenn Leute offen dafür sind. Musik kann auf eine gewissen Art übernatürlich sein. Die schönsten Momente sind die, wenn Du Dich lösen und dem ganzen Alltagsschieß entfliehen kannst!
Michael: Und manch einer kann das eben auslösen oder nicht. Musik ist Magie. Du kannst das nicht abrufen – das ist das Schöne daran! Es ist wie die ständige Jagd nach dem schönen Moment. Das ist es, was für mich zählt. Da ist es auch ganz egal, was für eine Musik man macht oder hört. Bach zum Beispiel, den könnte ich auch 10 Jahre im Kreis hören. Manche Musik kann man einfach nicht kaputtspielen …
8. Leider sind ja Ibadets Schwestern nicht mehr mit an Bord. Als ich Euch das erste Mal gesehen habe, fand ich gerade die Mischung aus der tollen Musik und dem fast schon hypnotischen dreistimmigen Gesang besonders gut. Könnt Ihr was dazu sagen?
Ibadet: Hm. Ja, das Leben in der Band mit den ganzen Touren und so war sicherlich Stress für die Beiden. Ich meine, wir waren zwar wie eine große Familie. Und sie haben ja 5 Jahre mit uns zusammengespielt. Das ist schon eine lange Zeit. Aber es hat sich eben gezeigt, dass die Realität für diese Band eine härtere ist. Klar was es traurig. Aber ich bin auch froh, dass sie sich entschieden haben – dass es für sie besser ist, auszusteigen. Sicherlich hatten wir als drei Schwestern ein großes As im Ärmel! Klar. Darauf haben wir auch gesetzt. Aber der Traum – die Musik – stirbt deswegen nicht! Vielleicht sind wir auch selber schuld, dass wir nicht ganz schnell berühmt geworden sind – und alle anderen auch. (lacht, zuckt mit den Schultern)
9. Euer aktuelles Album heißt “Lovebites”. Braucht man Schmerz, um schöne Musik zu machen?
Ibdadet: Ja, unbedingt. Durch Schmerz fängt eine Suche an. Ohne Schmerz könnten wir gar nicht erzählen … (überlegt) … keine Ahnung, wie wir dann klingen würden. Vielleicht, vielleicht einfach nur Ohmmm … (lacht)
Michael: Mich macht eher zu fröhliche Musik traurig – ah, alle gleichgeschaltet, alle in dem gleichen dösigen Tran. (schüttelt den Kopf) Auch die Loveparade hat mich traurig gemacht!
“NUR, WEIL WIR MELANCHOLISCHE MUSIK MACHEN, RENNEN WIR NICHT STÄNDIG RUM UND SIND TRAURIG.”
Ibadet: Naja, es gibt aber auch traurige Musik, die sich zu sehr im Leid suhlt. Da muss ich abschalten. Da hör ich dann lieber Deichkind, das ist lustig! Aber weißt Du, Michael Jackson, hm, der hat es gekonnt. Ja, Melancholie war das, aber tanzbare Melancholie. Mit Kraft und Energie! Und auch, wenn es auf den ersten Blick Tanzmusik war, gab es da immer eine Note drin, die das alles gebrochen hat. Für mich ist irgendwie auch “Thriller” melancholisch …
Michael: Es ist ja auch Quatsch, dass alle denken, nur, weil wir melancholische Musik machen, rennen wir ständig rum und sind traurig. Man muss nicht verletzt sein, um über Schmerz zu singen. Aber man muss wissen, wie sich Schmerz anfühlt.
Jemand hat mal gesagt: Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein.
Michael: Schöner Satz.
11. In einem Lied von Euch heißt es “We will never drown”. Ist das nicht auch ein super Lebensmotto?
Ibadet: Auf jeden Fall. Das ist auch eines unserer positivsten Lieder. Denn, wenn Du keine Angst mehr hast, gehst Du viel leichter durchs Leben. Das macht Dich ruhiger – gibt Kraft.
12. Letzte Frage: Habt Ihr vor dem Interview schon mal was von Kukksi gehört?
Ibadet: Nein, aber ich werde mir das jetzt mal anschauen.
Liebe Ibadet, lieber Michael – vielen Dank für das Gespräch.
Mehr über Super 700: www.super700.de
Fotos: (c) Super 700 / Das Interview führte Gunnar Wagner.
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7.2.2010 von KUKKSI KULTUR Berlin I Linda Kaip.
Berlin. ” All meine Stehaufmädchen-von Frauen, die sich was trauen” hat anlässlich der Berlinale am 12.02.2010 Premiere.
In seinem neuen Film porträtiert Lothar Lambert elf Frauen aus Berlin jenseits von vierzig. Unter ihnen sind Berliner Institutionen wie die Fotografin Erika Rabau, die Malerin Evelyn Sommerhoff oder Irene Schweitzer vom „Kaufhaus Schrill“ in der Bleibtreustraße. Die Berichte über ihre Erlebnisse und Erfahrungen, ihr gegenwärtiges Leben und ihre Erwartungen an die Zukunft werden ineinander verschränkt.
Die Frauen berichten von chaotischen Familienverhältnissen, dramatischen Lebenseinschnitten, mutigen Entscheidungen, gescheiterten Beziehungen, Brüchen, Neuanfängen und der Kunst, bei allen Schicksalsschlägen nicht den Mut zu verlieren. Bereitwillig erzählen die Frauen dem Filmemacher, wie sie wurden, was sie sind, plaudern ohne Scheu aus dem sexuellen Nähkästchen oder reflektieren en passant deutsche Befindlichkeiten. Miteinander bekannt sind die Titelheldinnen nur vereinzelt, doch gemeinsam ist ihnen: Sie kommen aus dem Lebens- und Arbeitsumfeld von Lothar Lambert, sie haben manches durch- und mitgemacht und sich einiges getraut.
Der deutsche Filmregisseur Lothar Lambert ist am 24.07.1944 in Rudolstadt in Thüringen geboren. Lambert wuchs in Berlin auf, machte dort das Abitur und absolvierte an der Freien Universität ein Studium der Publizistik (Magisterarbeit: Alexander Kluges Abschied von gestern und Edgar Reitz’ Mahlzeiten).
Seit Beginn der 70er Jahre schuf er, anfangs zusammen mit Wolfram Zobus, über 30 Filme und übernahm in ihnen neben diversen Funktionen hinter der Kamera oft auch als Schauspieler eine Rolle. Hauptfiguren seiner Produktionen sind meist Randgruppen der Gesellschaft, wie Homosexuelle, Transvestiten, psychisch Gestörte, aber auch Ausländer. Handlungs- und Drehort ist meist Berlin. Lothar Lambert drehte oft mit minimalem, von ihm privat aufgebrachtem Budget und mit Laiendarstellern, die sich mehr oder minder selbst spielten. Vor allem in den 70er und frühen 80er Jahren genoss er, wegen seiner unkonventionellen Themen den Starruhm eines Underground-Filmers, schaffte aber nie den großen kommerziellen Durchbruch. Sein Film 1 Berlin-Harlem wurde vom MoMA in New York angekauft.
Das Berliner Programmkino Tilsiter Lichtspiele widmete ihm im November 2008 eine große Retrospektive.
Lothar Lambert lebt in Berlin.
Vorstellungen Berlinale :
12.02.2010 um 20:00 Uhr im Cinestar 7
13.02.2010 um 12:00 Uhr im Cinestar 7
14.02.2010 um 22.30 Uhr im Colloseum 1
15.02.2010 um 22:30 Uhr im Cinestar 7
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7.2.2010 von KUKKSI KULTUR Berlin I Linda Kaip.
Berlin. Zum 60. Berlinale-Geburtstag wird die komplett restaurierte Originalfassung von Fritz Langs “Metropolis” live aus dem Friedrichstadtpalast auf eine Leinwand am Brandenburger Tor übertragen. 30 Minuten galten 70 Jahre lang als verschollen, doch jetzt wird der Klassiker in voller Länge erstmals wieder uraufgeführt.
Metropolis ist ein deutscher Spielfilm von Fritz Lang aus dem Jahre 1927. Er ist einer der bekanntesten Science-Fiction-Filme der Filmgeschichte und zugleich einer der visuell einflussreichsten Stummfilme. Der Film wurde nach seiner Uraufführung am 10. Januar 1927 in Berlin kein kommerzieller Erfolg. Auch eine im selben Jahr herausgebrachte umgearbeitete und gekürzte zweite Fassung (Premiere am 25. August 1927 in Stuttgart und München) fand kein Publikum. Die filmhistorische Bedeutung von Metropolis ergab sich erst in späteren Jahrzehnten. Mit 5 Millionen Reichsmark(dies entspricht in etwa 16,6 Millionen Euro heutiger Kaufkraft) Produktionskosten war Metropolis der bis dahin teuerste Film der deutschen Filmgeschichte. Durch den ausbleibenden Erfolg war die Ufa vorübergehend ruiniert.
Lange Zeit existierten nur gekürzte Fassungen des Films und die originale Langfassung galt als verschollen. Erst 2008 wurden in Buenos Aires Filmrollen (etwa 30 Minuten fehlender Sequenzen) wiederentdeckt. Am 12. Februar 2010 strahlt Arte zeitgleich zur Premiere im Friedrichstadtpalast in Berlin und in der Alten Oper in Frankfurt die rekonstruierte vollständige Fassung Metropolis 2010 aus.
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31.1.2010 von KUKKSI KULTUR Köln I Kevin Brück.
Köln. Was macht der Durchschnittsbürger, wenn es kalt und ungemütlich draußen ist? Er macht es sich gemütlich und nascht Süßigkeiten. Was passiert aber, wenn man Lust auf vollkommen neue Süßwaren bekommt? Für diese Menschen gibt es seit heute dem 31.01.2010 die internationale Süßwarenmesse (ISM) in Köln. Dort werden die neuesten, spektakulärsten und ungewöhnlichsten Süßwaren der Zukunft präsentiert.
Insgesamt 1500 Unternehmen aus 66 Ländern präsentieren ihre Süßwaren zum naschen und knabbern. Ein besonderer Hingucker ist zum Beispiel die Schokolade zum inhalieren oder das Schoko-Sushi. Die internationale Süßwarenmesse findet bis zum 03.02.2010 statt.
Bild: © Internationale Süßwarenmesse I Messe Köln
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26.1.2010 von KUKKSI KULTUR Berlin I Linda Kaip.
New York. Pernell Roberts fand seine Rolle als “Adam Cartwright” in der Serie ” Bonanza” kindisch und für ihn nicht einleuchtend, das machte ihn wütend. Allerdings setzte er sich mit seiner ganzen Überzeugung für die Bekämpfung von Vorurteilen und den Rassismus ein. Einer der letzten Stars aus den Anfängen jener Kunstform stirbt mit Pernell Roberts. Kritiker bezeichnen sie Form als genuin amerikanisch, der fiktionalen Fernsehserie.
Bekannt wurde Roberts vor allem durch seine Rolle des Adam Cartwright in der Fernsehserie Bonanza, in der er von 1959 bis 1965 mitwirkte. Roberts verließ die Reihe nach der sechsten Staffel, den letzten „Bonanza“-Auftritt absolvierte er in Folge 195 („Unvergessene Lieder“; Originaltitel: „Dead And Gone“). Obwohl das Drehbuch für eine Rückkehr seines Charakters offen blieb, machte Roberts nie von dieser Möglichkeit Gebrauch.
Er blieb der Schauspielerei treu, erhielt aber mit seinen folgenden Engagements keine größere Aufmerksamkeit. Dies änderte sich erst, als er in den 80er Jahren die Hauptrolle in der Fernsehserie Trapper John, M.D. (1979–1986) übernahm. Für diese Rolle wurde er 1981 für einen Emmy nominiert.
Pernell Roberts war viermal verheiratet und hatte einen Sohn aus erster Ehe, Jonathan Christopher, der 1989 bei einem Motorradunfall ums Leben kam. Der Schauspieler Pernell Roberts starb am Sonntag, dem 24.01.2010 in seinem Haus in Malibu in Folge eines Krebsleidens und wurde 81 Jahre alt.
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25.1.2010 von Kukksi Kultur I Berlin.
Kopenhagen. B„I am writing with humour and irony and with a desire to make a positive difference with my music, my voice and with my life while I am here.“
Aura Dione
Mit dem Song ” I will love you Monday” feiert die dänische Singer-Songwriterin Aura Dione ihren Durchbruch weltweit. Es ist ein Titel, der sich deutlich von ihren anderen Veröffentlichungen abhebt und in den Trend der heutigen Popmusik passt. Aura Dione kann aber deutlich mehr mit ihren restlichen, viel authentischer klingenden Liedern bewirken. Einer der beeindruckensten Songs ist wohl ” Glass Bone Crash”, der einen sofort berührt wenn der erste Ton erklingt. Das Zusammenspiel ihrer Stimme, des Ausdruckes und der passenden Instrumentierung machen das Lied neben vielen ihrer Anderen zu einem Erlebnis ganz besonderer Art.
Aura Dione ist Tochter einer färöisch-französischen Musiklehrerin und deren dänisch-spanischen Mannes. Durch ihre Eltern, die sich auf dem Musikfestival Roskilde kennen lernten, wurde sie früh mit Musik, Literatur und Kunst konfrontiert, was zur Folge hatte, dass sie im Alter von sechs Jahren ihren ersten Song schrieb. Auras Vater sammelt Gitarren, was ebenfalls ihre Musikkarriere beeinflusste.
Die Eltern waren Hippies und segelten mit ihr über die Weltmeere bis sie sich, als Aura sieben Jahre alt war, ihren Wohnsitz auf der dänischen Ostseeinsel Bornholm nahmen, wo sie auch die Schule besuchte. Als 17-Jährige ging sie nach Australien, um sich musikalisch weiterzubilden. Dort schrieb sie viele Werke, unter anderem unter dem Einfluss der australischen Aborigines. Diese Begegnung resultierte später im Song Something From Nothing. In dieser Zeit veränderte Aura ihr Konzept für die Musik. Außerdem gestaltet sie nahezu ihre gesamte Kleidung, ihre Plattencover und Videos auf individuelle Art selber.
Dione steht bei dem Major-Label Universal Music und bei dem dänischen Plattenlabel Music for Dreams unter Vertrag. Ihr Musikstil liegt im Bereich des Pop, der sich unter anderem aus Folk-Elementen und elektronischen Akzenten zusammensetzt.
2008 veröffentlichte sie auf Music for Dreams als erste Single Something From Nothing, danach Song For Sophie und als Dritte I Will Love You Monday, aber alle zunächst nur in Dänemark. Die Universal Music Domestic Pop („UDP“), eine Tochterfirma von Universal Music, wurde auf Dione aufmerksam und nahm sie unter Vertrag. Ihre erste Single außerhalb Dänemarks, I Will Love You Monday (365), wurde am 13. November 2009 in Deutschland veröffentlicht. Im Vergleich zur in Dänemark veröffentlichten Version des Songs enthält die Debüt-Single im deutschsprachigen Raum einen eigenen Refrain. Der Titel schaffte es auf Anhieb in die Top 10 und in der 51. Kalenderwoche sogar auf Platz 1 der deutschen Single-Charts, sowie auf Platz 1 der deutschen Airplay-Charts. Diones Debütalbum Columbine wurde am 27. November 2009 in Deutschland veröffentlicht.
Des Weiteren wurde sie mit dem “Best Female Artist“ (Bester weiblicher Künstler) und dem „Best Pop Release“ (Bestes Pop-Album) für Columbine in Dänemark ausgezeichnet.
Also einfach mal reinhören, sich verzaubern lassen und sich selbst eine Meinung bilden.
http://www.myspace.com/auradione oder ihrer offiziellen Homepage www.aura-dione.de
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24.1.2010 von Kukksi Kultur I Berlin.
KUKKSI SPENDENMARATHON
Nur ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung Haitis gibt die Zugehörigkeit zum Voodoo-Kult offiziell an, dessen Ursprung in Westafrika liegt. Viele Einwohner, die sich zum Christentum bekannt haben, praktizieren dennoch inoffiziell gleichzeitig Voodoo und andere spiritistische Rituale.
Im 16. Jahrhundert verboten französische Kolonialherren den Sklaven die Ausübung dieser Religion und zwangen ihnen den Katholizismus als offizielle Glaubensform auf. Im19. Jahrhundert erlangte Haiti jedoch die Unabhängigkeit von Frankreich und somit konnten die Einwohner ihre Bräuche wieder öffentlich ausüben. Oftmals wird Voodoo als “schwarze Kunst” oder “schwarze Magie” angesehen. Diese Vorstellungen wurden genährt durch die Praktiken des Totenkultes und den Glauben an die Wiederbelebung längst Verstorbener.
Auch heutzutage soll es schwarzmagische Rituale geben bei denen Tiere geopfert werden. Das es Tieropfer gibt kann man nicht bestreiten, eher sollte man daran zweifeln, ob es sich dabei um Magie handelt. Im Voodoo gibt es keine geschlossene Glaubensgemeinschaft. Die Anhänger des Glaubens teilen sich in einzelne Gruppen auf. Jede Gruppe verehrt eine bestimmte Tradition oder einen Loa. Loa ist die Bezeichnung für eine alte afrikanische Gottheit. Es gibt immer ein älteres Oberhaupt, welches die Gruppe führt und über die Gemeinschaft wacht. Unter dem Gebrauch von Trommelschlägen und Tänzen werden bei den Zeremonien meist alte Geister herbei gerufen.
Aufteilen kann man den Voodoo in den Radakult und den Petrokult. Der Radakult ist der ältere und tradionsreichere Kult. Ende des 18. Jahrhundert wurde von einem Mann namens Petro der Petrokult gegründet, der seine Anhänger durch Rauschmittel in Ekstase versetzte. Das Herstellen von Voodoo-Puppen, die einen bestimmten Menschen nachbilden ist ein bekannter, meist übertrieben dargestellter Brauch. Durch das Stechen in die Puppe oder sogar Durchbohren mit Nadeln sollen dem Betroffenen Schmerzen zugefügt werden. Vor allem aber werden Voodoo-Puppen zum Heilen von Kranken benutzt. Dieses Verfahren wurde ursprünglich von Priestern in Haiti verwendet. Diese Puppen sind aus einer Not heraus entstanden, da die Sklaven bei den amerikanischen Sklavenhändlern keinen Voodoo praktizieren durften. Entsprechend waren aus Holz geschnitzte Abbildungen der Gottheiten oder Dämonen verboten. Folglich tarnte man Gottesabbilder als Puppen.
Der Voodoo-Kult verbreitet sich weltweit als Glaubensrichtung immer stärker, besonders bei der schwarzen Bevölkerung, da es sie an ihre Wurzeln erinnert. Diese Tatsache bzw. dieser Kult ist aus Haiti nicht wegzudenken und hilft den Einwohner gerade in anbetracht der Situation an ihrem Glauben festzuhalten. Das große Mysterium, das den Voodoo überhaupt zum Kult macht wird wohl immer umstritten bleiben, aber vielleicht zeichnet gerade das diese ganz eigene Religion aus, das Vieles nicht das zu seien scheint, was es eigentlich ist, zumindest äußerlich.
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24.1.2010 von Kukksi Kultur I Johannes Hägele.
KUKKSI SPENDENMARATHON
“Abenteurer auf See, Hasardeure der Politik und der Einbruch des Fantastischen.
Neue Literatur aus Haiti “
In diesem Artikel wollen wir einen kurzen Überblick die Literatur geben, die aus Haiti kommt oder das Thema Haiti behandelt. Da es mittlerweile eine große Anzahl von jungen haitianischen Schriftstellern gibt, kann dieser Überblick nur partiell die sehr heterogene Literaturszene Haiti´s beleuchten.
Haiti, das Land direkt neben der Dominikanischen Republik, ein Land gesellschaftlicher Umbrüche und kultureller Widersprüche, die erste unabhängige Schwarzenrepublik der Welt, ist in Europa ziemlich unbekannt, es ruft bestenfalls Assoziationen zu Mythen des Voodoo und die Überwindung der Sklaverei hervor. 200 Jahre nachdem sich auf Haiti die Sklaven befreit haben, beging die UNO 2004 das Jahr der Sklaverei. Auch für Haiti ist dies kein rein historisches Thema, wie die haitianische Autorin Yanick Lahens deutlich macht. In ihrem Roman “Tanz der Ahnen”, der in der Mitte des 20. Jahrhunderts spielt, zeigt sie eine Gesellschaft, in der die afrikanische Traditionen ausgegrenzt werden.
Mehr Informationen zu diesem Buch gibt es unter: http://www.lateinamerikanachrichten.de/index.php?/artikel/364.html
Im Jahre 2007 veröffentlichte der, damals neugegründete, Litradukt-Verlag drei Erstübersetzungen, die die bislang verschlossen gebliebene Vielfalt der zeitgenössischen haitianischen Literatur zeigte.
Das erste Buch ist der Roman „Die Insel am Ende der Träume“ von Louis-Philippe Dalemberts. Es handelt sich hier um ein Buch im Format eines klassischen Abenteuerromans. Elemente wie eine rätselhafte femme fatale, einen sagenumwobenen Schatz und mörderische Stürme auf hoher See bestimmen die Geschichte.
“Und doch geht es um viel mehr, um den zum Scheitern verurteilten, oft parodistisch anmutenden und aberwitzig anmutenden Versuch, einen ungebrochenen Abenteurer in der Moderne darzustellen, um das Lebensgefühl des ewigen Vagabundierens und die Suche nach der Identität” (Quelle: prcenter.de)
Die zweite Veröffentlichung heißt „Und wenn Haiti den USA den Krieg erklärt?“, und wurde von Georges Anglade geschrieben.
“Georges Anglade, früher selbst Minister unter Aristide und Kenner des politischen Geschehens, lässt die besatzungsgeprüften und verzweifelten Haitianer auf eine fantastischen Idee verfallen: Ein schnell angezettelter Krieg des plötzlich zur terroristischen Bedrohung stilisierten Haiti gegen die Weltmacht, und schon kommt das bitterarme Land in den andauernden Genuss von Aufbauprogrammen und ‚ideeller’ Unterstützung durch ‚God’s Own Country’. Anglade gelingt es mit feinem Humor und großer Menschenkenntnis, ein groteskes Porträt der geopolitischen Bühne zu zeichnen. Karibische Selbstironie und amerikanischer Größenwahn verbinden sich zu einer Farce, die die große politische Bühne als Showgeschäft selbstverliebter Laien entlarvt.” (Quelle: prcenter.de)
Und die dritte Puplikation die wir präsentieren wollen hat den Titel “Der Blutchor“. Geschrieben wurde dieses Buch von Gary Victor, einem der meistgelesenen Schriftstellern Haitis.
“In seinem Erzählband „Der Blutchor“ beschwört er den Einbruch des Fantastischen in die Alltagswelt, wenn einem hohen Beamten plötzlich ein Schwanz wächst und ihn die spirituelle Seele seines Volkes entdecken lässt. Im Traum geschlossene Handel oder voreilige Opferbereitschaft gewinnen beängstigende Realität. In einer an Mircea Eliade erinnernden Kunstfertigkeit verwebt er haitianische Mythen mit einer subversiven Gesellschaftssatire, die in seiner Heimat nicht selten für Skandale sorgt” (Quelle: prcenter.de)
Mehr Informationen über die drei Bücher gibt es unter: http://www.prcenter.de/Abenteurer-und-Fantastisches-Junge-Literatur-aus-Haiti.9176.html
Und zuguterletzt wollen wir noch ein Buch vorstellen das nicht von einem haitianischen Schriftsteller geschrieben wurde, sich jedoch u.a. mit dem Thema Haiti beschäftigt.
Samuel Huntington stellt Haiti in seinem Buch “Kampf der Kulturen” in die von ihm propagierte Kategorie der „einsamen Länder“ ohne Anschluss an einen größeren Kulturkreis und begründet das mit „kreolischer Sprache, Wodu-Religion, dem revolutionären Ursprung aus Sklavenaufständen und seiner brutalen Geschichte“. Zur näheren Begründung verweist er darauf, dass die lateinamerikanischen Länder die Haitikrise 1994 nicht als lateinamerikanisches Problem angesehen und darum – sehr im Unterschied zu Kuba – keine Flüchtlinge ins Land gelassen hätten. „‚In Lateinamerika‘, so der gewählte Präsident Panamas, ‚gilt Haiti nicht als lateinamerikanisches Land. Die Haitianer sprechen eine andere Sprache. Sie haben andere ethnische Wurzeln, eine andere Kultur. Sie sind überhaupt sehr anders.‘ Ebenso getrennt ist Haiti von den englischsprachigen Ländern der Karibik. ‚Haitianer‘, so ein Kommentator, ‚sind für Leute aus Grenada oder Jamaica genauso fremd, wie sie es für Leute aus Iowa oder Montana wären‘. Haiti, ‚der Nachbar, den keiner will‘, ist wahrhaftig ein Land ohne Verwandte. (Quelle: Wikipedia)
Wie wir gesehen haben gibt es sehr viel interessante Literatur aus und über Haiti zu entdecken. Wenn Sie die junge Schriftstellerszene in Haiti, und damit die Entwicklung der intellektuellen Identität Haitis unterstützen wollen, spenden Sie im Zuge des Kukksi Spendenmarathon. Jeder Betrag, und sei er auch noch so klein, ist ein kleiner Baustein der helfen wird das Land wieder aufzubauen. Denn im Moment kann wohl in Haiti keiner an Kunst und Kultur denken, denn der nackte Kampf ums Überleben steht hier momentan im Vordergrund.
Der Kukksi-Spendenmarathon dauert bis 24 Uhr an. Jeder Euro zählt - Egal ob Sie 5€, 10€ oder 100€ spenden wollen, ihre Spende gelangt direkt an die Organisation “Aktion Deutschland Hilft” und von dort aus gelangt das Geld direkt zu Haiti. Benötigt wird das Geld unter anderem für medizinische Versorgung, sauberes Wasser, Zelte und den Wiederaufbau des Staates.
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24.1.2010 von Kukksi Kultur I Berlin.
KUKKSI SPENDENMARATHON
Den Höhepunkt des Jahres bildet in Haiti der Karneval, der von der Bevölkerung als Kanaval oder Mardi Gras bezeichnet wird. Dieser wird dort in weit stärkerem Ausmaß gefeiert als in Deutschland. Mardi Gras wird immer am Dienstag vor Aschermittwoch, dem Beginn der Fastenzeit, gefeiert.
Das Wort Karneval wird von “Carnevale” abgeleitet und bedeutet “Fleischabschied”. Der Mardi Gras findet für gewöhnlich zwischen dem 3. Februar und dem 9. März statt und ist somit die letzte Gelegenheit für die, überwiegend christliche, Bevölkerung, Essen, Trinken und Musik unbeschwert zu genießen, bevor die 40 tägige Fastenzeit beginnt.
Zur selben Zeit findet das “Rara-Festival” statt, welches unter dem Motto “Voodoo, Power und Performance” steht und eine paradoxe Mischung aus Karneval und Religion bildet. Es ist zugleich ein Musikgenre, ein religiöses Ritual, eine Form des Tanzes und ein Mittel des politischen Protestes. Das fest wird mit Rara- Musik gefeiert. Eine Einheit von Trompeten aus Zinn, Bambushörnern, Trommeln und traditionellem Gesang erklingen. Am bekanntesten sind die Vaskin-Hörner, die den Klang der Rara ausmachen.
Es gibt in jedem Ort eine Parade von verschiedenen Bands, die an wichtigen religiösen Orten, wie Friedhöfen, halt machen, um die Ahnen zu begrüßen und um Ihnen zu huldigen. Mit bunten Masken, Körperbemalungen und Gesang, die einen in eine andere Welt mitnehmen, ist der Mardi Gras eines der beeindruckensten Spektakel weltweit.
Das Fest blickt auf eine lange, ereignisreiche Geschichte zurück, so wie Haiti selbst. Also, wer den Mardi Gras und das Rara-Festival auch einmal selbst miterleben möchte ist nun hiermit dazu aufgerufen der Bevölkerung Haitis mit einer kleinen Spende zu helfen, denn schließlich ist Tradition, Musik und Gemeinschaft ein Anker in schweren Zeiten.
Der Kukksi-Spendenmarathon dauert bis 24 Uhr an. Jeder Euro zählt - Egal ob Sie 5€, 10€ oder 100€ spenden wollen, ihre Spende gelangt direkt an die Organisation “Aktion Deutschland Hilft” und von dort aus gelangt das Geld direkt zu Haiti. Benötigt wird das Geld unter anderem für medizinische Versorgung, sauberes Wasser, Zelte und den Wiederaufbau des Staates.
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